SCHNOOG – das Label, das (be)sticht (1984-2025) 

1984 begann Schnoog als „Schnoog Räckorts“ in der Wohnzimmer-Sound-Brauerei in der Gaulgasse 15 in Offenbach an der Queich. Mit äußerst bescheidenem Equipment entstand dort 1984 meine erste Schnoog-LP „Dreikäsehochs & Luftiküsse“. Sie wurde in die Vierteljahresliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Heute kaum vorstellbar …

Im SCHNOOG-Label-Mittelpunkt stand von Anfang an handgemachte, vor allem akustische Musik. Nach den Anfängen in der Südpfalz zogen die Aufnahmen ins Schnoog-Tonstudio erst in Esslingen und dann 1988  im alten Fachwerkhaus in Rheinau-Diersheim. Dort entstanden über die Jahre mehr als 100 CDs. Auch Videos und Filme entstanden hier.

Schnoog war zugleich Plattenlabel (LC 8992), Musikverlag mit über 1000 bei der GEMA angemeldeten Titeln und außerdem auch noch Verlag für regionale Bücher.

Zum Haus gehörten außerdem Labels wie AliBi, Schlaffohr, Rheingold und Après MIDI.


Am 31. März 2025 ging die Schnoog-Ära zu Ende. Die Aufnahmen, Bücher und Geschichten bleiben –
ebenso wie die schöne Vorstellung, im Plattenladen direkt hinter Roy Black einsortiert zu sein.